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13 hours ago

Junge Oper Rhein-Main

Für Alle, die es leider nicht geschafft haben, unsere deutsche Erstaufführung der Oper "Caliban" von Moritz Eggert zu besuchen - hier der Link zur Online-Version des Programmhefts:

www.yumpu.com/de/document/view/62230381/caliban-programmheft-junge-oper-rhein-main

Caliban Programmheft | Junge Oper Rhein-Main
Nachdem die Kammeroper Caliban von Moritz Eggert 2017 in Amsterdam uraufgeführt wurde, erlebt das Werk im Herbst 2018 unter der Jungen
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3 days ago

Junge Oper Rhein-Main

Sehr gerne teilen wir diesen Beitrag!Projekt 30 – Totentanz Zentraler Punkt des etwa einstündigen A-cappella-Chorprogramms unter der Leitung von Lukas Ziesché ist die Motette Totentanz von Hugo Distler (1908–1942). Das Werk für vierstimmigen Chor und einen Schauspieler entstand 1934 eigens für den Totensonntag. Zwölf gesprochene Verse wechseln sich mit kompositorisch vielschichtigen Chorsätzen ab, in denen der Tod Menschen verschiedenen Standes und Alters zum Tanz auffordert. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind im Anschluss erbeten. PROGRAMM Bach: Komm, o Tod, du Schlafes Bruder Nystedt: Peace I leave with you Reger: Agnus Dei Distler: Totentanz Schütz: Selig sind die Toten Konzerte Samstag, 24. November 2018, 19 Uhr St. Gordianus, Bad Kreuznach Sonntag, 25. November 2018, 17 Uhr Burgkirche Ingelheim ... See MoreSee Less

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Tolles Programm!! (y)

The night after - last stop in Bremen
#schlagwerk
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The night after - last stop in Bremen
#schlagwerk

The day after - Calibans Insel ist nunmehr in das Königreich von WAKEPORT Rhein-Main aufgenommen worden 🙂 ... See MoreSee Less

The day after - Calibans Insel ist nunmehr in das Königreich von WAKEPORT Rhein-Main aufgenommen worden :)

 

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Adieu, Bühnenbild...

2 weeks ago

Junge Oper Rhein-Main

Aufbau am Stadttheater Aschaffenburg. Auch das jüngste JORM-Mitglied hilft fleißig mit 🙂 #Caliban2018 ... See MoreSee Less

Aufbau am Stadttheater Aschaffenburg. Auch das jüngste JORM-Mitglied hilft fleißig mit :-) #Caliban2018

 

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So schön das Foto von Euch beiden 😊 Wünsche Dir Katharina Nieß und dem Rest der Mannschaft nochmal viel Erfolg heute Abend. Schaffe es leider nicht nocheinmal zu kommen. Aber die Premiere war fantastisch💪

Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Viel Erfolg und viele Besucher.

Toi toi toi!!!

FAZ | 31.10.2018
Auf der Insel ausgegrenzt
Moritz Eggerts „Caliban“ im Theater Rüsselsheim

Die Verhältnisse sind klar. Caliban, der Versklavte, arbeitet kniend, trägt Staubfarbe und Rastalocken, während Prospero, der gestrandete Herzog von Mailand, erhöht steht, arrogant sinniert und sich in Purpur gewandet hat. Ähnlich eindeutig, wie der Regisseur Max Koch die fünf Darsteller von Moritz Eggerts Kammeroper „Caliban“ im Theater Rüsselsheim positioniert, prägt auch die Musik des 1965 in Heidelberg geborenen Komponisten das Geschehen, das eine Nebenfigur aus William Shakespeares „Sturm“ in den Mittelpunkt stellt. Denn Caliban, in Peter te Nuyls englischsprachigem Libretto eindeutig als rechtmäßiger Herrscher der Insel ausgewiesen, die Prospero usurpiert hat, ist in Eggerts vor einem Jahr in Amsterdam uraufgeführtem Werk das auf eine Person verdichtete Kolonialisierungsopfer. Ein zeitloses Thema.

Die Junge Oper Rhein-Main hat sich mit Eggerts Stück erstmals eine deutsche Erstaufführung vorgenommen, nach Gaetano Donizettis Belcanto- Klassiker „Maria Stuarda“ und François-Adrien Boieldieus romantischer Rarität „La dame blanche“ in den Vorjahren. Wie professionell der Anspruch der in Mainz residierenden, aber in der ganzen Rhein-Main-Region aktiven Kompanie ist, unterstrich die Aufführung in Rüsselsheim nachdrücklich. In Gegenwart des nach 80 pausenlosen Aufführungsminuten sichtlich zufriedenen Komponisten wurde das Geschehen, bei aller Konkretheit der Ausstattung, als Parabel auf Unterdrückung und Ausgrenzung kenntlich. Dass mit dem Tenor Michael Long ein sehr lyrischer, niemals auftrumpfender Sänger die Titelpartie übernommen hatte, machte seine Rolle in den insgesamt zehn Szenen noch zusätzlich als die eines Ausgegrenzten erkennbar.

Der gestürzte Kronleuchter, die Kisten, die zur Zimmerpflanze reduzierte Natur: Die Bühnen- und Inselausstattung von Theresa Steinert mit ihren klaren visuellen Ankerpunkten ließ den Darstellern ausreichend Raum, um sie ihre Machtspiele austragen zu lassen. Calibans erfolgloses Aufbegehren, seine verhallende Verschwörung mit Stephano (Thomas Dorn) und dem buffonesken Trinculo (Manuela Strack) kamen ebenso gut zum Ausdruck wie die blonde Dekadenz Mirandas, von Katharina Nieß mit vokalem Nachdruck als heimliche Zentralgestalt beglaubigt. Prospero selbst war vom Schauspieler Josia Jacobi in der meist melodramatisch geführten Sprechrolle treffend undurchsichtig angelegt – auch eine Art Fremdkörper im musiktheatralischen Umfeld. Das wurde manchmal fast schon zu kräftig vom elfköpfigen Instrumentalensemble der Jungen Oper Rhein-Main unter der Leitung von David Holzinger grundiert, das reichlich Schlagwerk, außerdem Akkordeon und Keyboard mit einschloss. Wie der junge Regisseur ganz am Ende Caliban eine Schusswaffe ziehen lässt, ist so freilich nur noch einmal zu erleben, nämlich in der einzigen vorgesehenen Folgeaufführung, die im Stadttheater Aschaffenburg am 10. November um 19.30 Uhr beginnt.

AXEL ZIBULSKI
(Photo: Nikolaus Kockel)
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FAZ | 31.10.2018
Auf der Insel ausgegrenzt
Moritz Eggerts „Caliban“ im Theater Rüsselsheim

Die Verhältnisse sind klar. Caliban, der Versklavte, arbeitet kniend, trägt Staubfarbe und Rastalocken, während Prospero, der gestrandete Herzog von Mailand, erhöht steht, arrogant sinniert und sich in Purpur gewandet hat. Ähnlich eindeutig, wie der Regisseur Max Koch die fünf Darsteller von Moritz Eggerts Kammeroper „Caliban“ im Theater Rüsselsheim positioniert, prägt auch die Musik des 1965 in Heidelberg geborenen Komponisten das Geschehen, das eine Nebenfigur aus William Shakespeares „Sturm“ in den Mittelpunkt stellt. Denn Caliban, in Peter te Nuyls englischsprachigem Libretto eindeutig als rechtmäßiger Herrscher der Insel ausgewiesen, die Prospero usurpiert hat, ist in Eggerts vor einem Jahr in Amsterdam uraufgeführtem Werk das auf eine Person verdichtete Kolonialisierungsopfer. Ein zeitloses Thema.

Die Junge Oper Rhein-Main hat sich mit Eggerts Stück erstmals eine deutsche Erstaufführung vorgenommen, nach Gaetano Donizettis Belcanto- Klassiker „Maria Stuarda“ und François-Adrien Boieldieus romantischer Rarität „La dame blanche“ in den Vorjahren. Wie professionell der Anspruch der in Mainz residierenden, aber in der ganzen Rhein-Main-Region aktiven Kompanie ist, unterstrich die Aufführung in Rüsselsheim nachdrücklich. In Gegenwart des nach 80 pausenlosen Aufführungsminuten sichtlich zufriedenen Komponisten wurde das Geschehen, bei aller Konkretheit der Ausstattung, als Parabel auf Unterdrückung und Ausgrenzung kenntlich. Dass mit dem Tenor Michael Long ein sehr lyrischer, niemals auftrumpfender Sänger die Titelpartie übernommen hatte, machte seine Rolle in den insgesamt zehn Szenen noch zusätzlich als die eines Ausgegrenzten erkennbar.

Der gestürzte Kronleuchter, die Kisten, die zur Zimmerpflanze reduzierte Natur: Die Bühnen- und Inselausstattung von Theresa Steinert mit ihren klaren visuellen Ankerpunkten ließ den Darstellern ausreichend Raum, um sie ihre Machtspiele austragen zu lassen. Calibans erfolgloses Aufbegehren, seine verhallende Verschwörung mit Stephano (Thomas Dorn) und dem buffonesken Trinculo (Manuela Strack) kamen ebenso gut zum Ausdruck wie die blonde Dekadenz Mirandas, von Katharina Nieß mit vokalem Nachdruck als heimliche Zentralgestalt beglaubigt. Prospero selbst war vom Schauspieler Josia Jacobi in der meist melodramatisch geführten Sprechrolle treffend undurchsichtig angelegt – auch eine Art Fremdkörper im musiktheatralischen Umfeld. Das wurde manchmal fast schon zu kräftig vom elfköpfigen Instrumentalensemble der Jungen Oper Rhein-Main unter der Leitung von David Holzinger grundiert, das reichlich Schlagwerk, außerdem Akkordeon und Keyboard mit einschloss. Wie der junge Regisseur ganz am Ende Caliban eine Schusswaffe ziehen lässt, ist so freilich nur noch einmal zu erleben, nämlich in der einzigen vorgesehenen Folgeaufführung, die im Stadttheater Aschaffenburg am 10. November um 19.30 Uhr beginnt. 

AXEL ZIBULSKI
(Photo: Nikolaus Kockel)

3 weeks ago

Junge Oper Rhein-Main

Prospero bittet "freundlich" darum, unsere nächste Aufführung von Caliban - Kammeroper von Moritz Eggert am Stadttheater Aschaffenburg zu besuchen. Wer kann da widerstehen?Josia Jacobi (C) Philip Artus ... See MoreSee Less

Prospero bittet freundlich darum, unsere nächste Aufführung von Caliban - Kammeroper von Moritz Eggert am Stadttheater Aschaffenburg zu besuchen. Wer kann da widerstehen?

 

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Keine Angst, ich beiße nicht. :) Ich versklave.

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