DRAMATURGIE & PRESSE | HEIDRUN EBERL

Die gebürtige Berlinerin Heidrun Eberl studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und setzte ihre Studien in Bologna, Weimar und Hannover in Musikwissenschaft und Musikvermittlung fort. Während des Studiums führten Praktika sie etwa an die Komische Oper Berlin (Regie und Presse-/Marketingabteilung) und die Staatsoper Hannover (Dramaturgie), als Assistentin sammelte sie Erfahrungen in freien Projekten wie zum Beispiel in der KulturStation am AMEOS Klinikum Hildesheim oder beim Festival für zeitgenössische Literatur prosanova. Nicht zuletzt wirkte sie als Cellistin in ambitionierten Jugendorchestern und Kammermusikprojekten mit, bei denen sie sich auch in Organisation, Pressearbeit, in der Musikpädagogik und den Programmheften engagierte; so besonders beim Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen, dessen Geschicke sie drei Jahre lang mit leitete.

Sie veröffentlichte literarische, journalistische und wissenschaftliche Texte (in den Magazinen der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Hannover, der HfM Franz Liszt Weimar; in Hildesheimer Studiengangsanthologien; in Abendprogrammen der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern; im Jahrbuch Musik und Gender sowie demnächst in der Österreichischen Musikzeitschrift) und fungierte selbst gemeinsam mit Michael Kauppert als Herausgeberin des kunstsoziologischen Bandes Ästhetische Praxis.

Heidrun Eberls Forschungsinteressen gelten der Neuen und besonders der Alten Musik, so beendete sie vor kurzem ihr Masterstudium mit einer Arbeit über die 2006 uraufgeführte Oper Caligulavon Detlev Glanert und beginnt gerade mit einer Dissertation zu Kastraten im frühen 17. Jahrhundert. Im letzten Semester hatte sie zu diesem Thema einen Lehrauftrag an der HfM Weimar inne. Sie wurde gefördert von der Studienstiftung des Deutschen Volkes und ist derzeit Stipendiatin der Mariann Steegmann Foundation.

 

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