JORM sagt Danke

JORM sagt Danke

Liebe Freunde und Förderer der Jungen Oper Rhein-Main!

In diesem Jahr haben wir gemeinsam viele großartige Vorstellungen mit umwerfenden Menschen vor und hinter der Bühne an verschiedenen Spielstätten erleben dürfen. Wir blicken zurück auf die erste große Belcanto-Opernproduktion in der Aufführungsgeschichte von JORM sowie auf eine kurzweilige Operngalainszenierung. Wir erinnern uns an viele kleine und große Momente und auch an einige Rückschläge in der schweißtreibenden Organisationsarbeit für unsere Institution.
Bezeichnend für die Bewältigung der Projekte von JORM ist und bleibt ein herausragendes Krisenmanagement, großer Teamgeist und ein unschlagbarer Optimismus, wenn es darum geht, etwas zu vollbringen, das auf den ersten Blick kaum realisierbar scheint.
Wir sind sehr stolz auf die große Jahresproduktion, Donizettis „Maria Stuarda“, mit internationaler Solistenbesetzung, einem hochmotivierten und gewachsenen Orchester und einem stimmgewaltigen Opernchor. Positive Resonanz bei Publikum und Presse waren der Dank für viele Monate Vorbereitung und eine intensive Probenphase. Die Regisseurin Dagny Müller, das musikalische Team unter der Leitung von Clemens Mohr, sowie die Menschen in der Leitungscrew haben alle hart, aber auch erfolgreich gearbeitet.

Über die Aufführung am 7. Oktober im Rüsselsheimer Stadttheater schrieb die Main-Spitze:
„(…)Man nehme: angehende Opernsänger, ein junges, neu gegründetes Orchester und einen Opernchor. Was man erhält? Ein Opernabend der Spitzenklasse, bei dem sich zeigt, dass die „Junge Oper Rhein-Main“ (JORM) längst zu einer festen Institution im Kulturbereich geworden ist.“

Im September waren wir außerdem zu Gast beim Bayerischen Rundfunk in München in der Sendung U21. Die Sendung kann als Podcast nachgehört werden:
http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-by/_-QS/9Axg_2by/160905_2205_U21—Deine-Szene-Deine-Musik_U21—Best-practice-Junge-Oper-Rhein-Main.mp3

Weit gereist sind wir auch mit der inszenierten Operngala „Bretter, die die Welt bedeuten“. Das Ensemble harmonierte von der ersten Minute an, und die fünf Sänger mit Pianist und Moderatorin überzeugten bis hin zur fernen Insel Usedom an der Vorpommerschen Landesbühne. Wir freuen uns schon darauf, unsere Tournée im April nächsten Jahres fortsetzen zu können.

2017 widmen wir uns bei der großen Produktion einem heiteren Stoff. Die Operette „La dame blanche“ von François-Adrien Boieldieu steht regelmäßig auf den Spielplänen der Opernhäuser in Frankreich. Mit der jungen französischen Regisseurin Charlotte Loriot wagen wir uns im kommenden Sommer an dieses Meisterwerk. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Julian Pontus Schirmer, der bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten die musikalische Assistenz innehatte. Das Vorsingen findet am 18. und 19. Februar 2017 in Frankfurt statt.

Ans Herz legen möchten wir all unseren Unterstützern unsere aktuelle Startnext-Kampagne für die international tätige Hilfsorganisation BKB Charity. Wir sammeln Gelder um ein neues Narkosegerät für das SKM-Hospital in Nepal zu finanzieren. Das Krankenhaus im Kathmandutal, welches unentgeltlich auch die Ärmsten der Armen behandelt, wird regelmäßig von deutschen Ärzten unterstützt. Jeder gespendete Cent kommt direkt vor Ort an. Verwaltungskosten wie etwa bei anderen Hilfsorganisationen fallen quasi nicht an.
Für die Anschaffung dieses Narkosegeräts benötigen wir eine Spendensumme von insgesamt 10.000 €. Daher teilt, ladet ein und spendet eifrig.
https://www.startnext.com/nepal-bkbcharity

Wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr mit vielen interessanten Künstlern, auf unzählige Herausforderungen und vor allem – auf viel gute Musik!
In einer Zeit, in der sich auch die Oper mehr und mehr der Intention einer gewissen „Wirtschaftlichkeit“ und eines „Mainstreams“  beugen muss, halten wir tapfer dagegen und kämpfen für die Überwindung von (geistigen) Grenzen und für die gesellschaftliche (Selbst-)Reflexion, wie sie auf diese mühelose und magische Weise nur auf der Bühne geschehen kann.

Kultur ist kein Luxus – sie ist Notwendigkeit.

Bleiben wir neugierig und aufgeschlossen für Wege auch abseits des „herkömmlichen“ Theaterbetriebs.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch ein kreatives und erfülltes neues Jahr 2017!

Herzlichst,
der Vorstand der Jungen Oper Rhein-Main e.V.
Manu, Björn, Uli & Malte